Regenjacke richtig waschen und imprägnieren

Eine Membranjacke bleibt durch ihre Membran wasserdicht. Damit Regen auf der Außenseite abperlt und die Jacke atmungsaktiv bleibt, braucht der Oberstoff eine intakte Imprägnierung.

Woran Sie erkennen, dass die Imprägnierung nachlässt

Perlt Wasser nicht mehr ab, sondern zieht dunkel in den Oberstoff ein, ist die Imprägnierung erschöpft. Die Jacke ist dann meist noch dicht, fühlt sich innen aber klamm an, weil Feuchtigkeit nicht mehr nach außen entweichen kann.

Schritt für Schritt

  1. Pflegeetikett lesen und alle Reißverschlüsse und Klettverschlüsse schließen.
  2. Mit einem Funktionswaschmittel ohne Weichspüler bei 30 bis 40 °C im Schonwaschgang waschen.
  3. Gründlich nachspülen, damit keine Waschmittelreste in der Membran bleiben.
  4. Imprägniermittel auftragen: als Einwaschmittel in der Maschine oder als Spray auf die feuchte Jacke, vor allem an Schultern, Kapuze und Ärmeln.
  5. Imprägnierung mit Wärme aktivieren: bei niedriger Temperatur im Trockner oder mit dem Bügeleisen auf kleiner Stufe ohne Dampf, sofern das Pflegeetikett es erlaubt.

Wie oft imprägnieren?

Bei regelmäßiger Nutzung etwa nach jeder zweiten bis dritten Wäsche oder sobald Wasser nicht mehr abperlt. Häufiges Waschen schadet der Jacke nicht – Schmutz und Hautfett beeinträchtigen die Atmungsaktivität stärker als das Waschen.

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